Der Aufbau eines Sonnenschirms

Filius

Filius

Es gibt Sonnenschirme im Wesentlichen in 2 Arten. Zum einen die sehr traditionelle Art des per Hand tragbaren Sonnenschirms und zum anderen die aus diversen Gärten oder nahezu jedem Cafe/Biergarten bekannte Version des großen Standsonnenschirms. Der Hand Sonnenschirm ist so gut wie ausgestorben. Man trifft ihn höchstens selten einmal in traditionellen Teilen Chinas oder in einigen Vierteln Japans an. Einige Prominente Persönlichkeiten lassen sich zum Schutz vor der Sonne von Bediensteten Schirme über den Kopf halten, doch auch das ist eine Seltenheit. Die Standschirme sind im Gegensatz dazu einfach überall. Ob Man durch Paris geht und an jeder Straßenecke an den Cafes Standschirme betrachten kann, oder ob man durch die Biergärten Münchens schlendert und sich die dortigen Schirme anschaut. Die meisten Schirme die in der Gastronomie verwendet werden haben einiges mit dem traditionellen Handsonnenschirm gemein: den Aufbau.

Der Handsonnenschirm ist wie folgt aufgebaut: In der Mitte des Schirms ist ein mittelmäßig langer bis langer Stil (früher noch abhängig von der damaligen Mode) auf dem der sogenannte Runner auf und ab bewegt werden kann. Wenn dieser unten ist, ist der Schirm geschlossen und der Runner wird von einer kleinen Metallvorrichtung unten gehalten. Wenn man dieses Metallstück nach unten drückt, lässt sich der Schirm öffnen oder (in manchen Fällen) öffnet sich von alleine. Eine Raste in Form eines weiteren Metallstücks hält den Schirm dann meist auf einer geöffneten Position. Der Stoff des Schirms ist über mehreren Speichen gespannt (auch die variierende Anzahl der Speichen war früher eine Modeerscheinung). An jeder Speiche ist jeweils ein (auf Englisch sogenannter) Stretcher befestigt. Diese Bügel werden beim Aufspannen des Schirms möglichst gerade gedrückt und drücken somit direkt auf die Speichen, die nun nach und nach nach oben befördert werden. Der Schirm ist aufgespannt.

Sonnenschirm

Sonnenschirm

Diese Technik lässt sich im Wesentlichen auf die Mittelstab Schirme übertragen. Auch sie besitzen diese sogenannten Stretcher, mit denen sich der Schirm aufspannen lässt. Im Grunde sehen die Mittelstab Sonnenschirme nicht einmal wirklich anders aus als die handlicheren Varianten. Der einzige wirklich große Unterschied ist eben die Größe! Es gibt jedoch einige technische Raffinessen die einem in besonderem Maß das Öffnen des Schirms sowie die Ausrichtung des Schirms zum präzisen Schattenwurf erleichtern. Es gibt bei dem normalen Mittelstab Sonnenschirm in der Regel 2 Arten den Schirm zu Öffnen. Zum einen gibt es die klassische Variante des Läufers, den man nach oben oder unten schieben bzw. ziehen kann, oder aber die Flaschenzugvariante. Bei dieser Art den Schirm zu öffnen wird das bewegen des Läufers (und damit das Öffnen des Schirmes) zu einem Kinderspiel. An dem Läufer ist ein Seil befestigt, an dem man über eine Rolle weiter oben am Schirm ziehen kann. Diverse, physikalische Effekte bewirken nun, dass der Kraftaufwand um einen Großteil geringer wird. Der Läufer wird dann zumeist durch festbinden des Seils an seiner Position gehalten oder durch einen Metallstift befestigt. Die meisten Qualitativ guten Schirme haben Zahnrad- oder Kugellagergelenke um den Schirm in die richtige Richtung abzuknicken. So kann der Schirm (mit Kugellager mehr als mit Zahnradgelenk, da diese keine Rastpositionen benötigen) schnell und äußerst unkompliziert in Richtung Sonne gedreht werden um die Haut optimal vor ihrer Strahlung zu schützen.

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In vielen Gärten Deutschlands jedoch trifft man auf eine etwas andere Art von Sonnenschirmen. Diese Schirme haben anstelle eines Mittelstocks ein Gerüst welches seitlich vom eigentlichen Schirm aufgestellt ist und den Schirm von oben greift. Diese beliebten Schirme tragen unterschiedliche Namen. Manche nennen sie Ampelschirme oder Freiarmschirme, andere aber auch Galgen- oder einfach Seitenmastschirme. Bei diesen Schirmen wird oft auf eine ganz andere Art des Öffnens und des Kippens gesetzt: Das Kurbeln. Dabei sind entweder direkt an dem Gestell Kurbeln angebracht oder es gibt einfach Öffnungen in welche man die Kurbel stecken kann wenn man den Schirm öffnen will. Die Kippvorrichtungen des Schirms werden in diesen Fällen ebenfalls oft mit Kurbeln betätigt. Eine weit verbreitete Alternative ist eine fest am Haus installierte Markise. Sie bietet meist großflächigeren Schutz und kann bequem ein- und ausgefahren werden, wodurch bei Nichtgebrauch eine Menge Platz eingespart werden kann. Dieser Vorteil ist aber auch gleichzeitig der Nachteil da Markisen nicht so flexibel eingesetzt werden können wie ein Sonnenschirm Für einen gemütlichen Platz im Schatten kann aber auch ein Strandkorb dienen, je nach Geschmack und Verwendungszweck.

Die Schirmbezüge jedoch streben alle dasselbe Ziel an: zuverlässigen UV Schutz und den Schutz vor dem Verbleichen der Polsterauflagen für Gartenmöbel. Zu diesem Zweck werden von anerkannten Firmen nur hochwertige Aluminium-/ Acrylfasern oder Polyester benutzt. Diese sind zwar nicht ganz billig, erfüllen den Zweck jedoch am besten. Firmen wie Glatz AG bieten so ein Sortiment von Sonnenschirmen dar, in welchem kein einziger Schirm unter einer UPF von 50+ liegt. Viele Schirme haben elastische Speichen, damit man den Stoffbezug einfach und schnell auswechseln kann, ohne sich größere Probleme bei dem neuen beziehen des Schirms einzuhandeln.

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