Sonnenschirme im Wind

Pagodenschirmreihe
Sonnenschirme haben trotz zahlreicher technischer Neuerungen und vielen Verbesserungen in Design und Funktion leider immer noch einen kleinen Nachteil: Bei zu starkem Wind, wie er häufig an der Ostsee und Nordsee herrscht, müssen sie geschlossen werden, um nicht umzufallen oder aus der Verankerung zu reißen. Vor allem sehr große Sonnenschirme bieten dem Wind natürlich auch eine große Angriffsfläche und können damit zu gefährlichen Flugobjekten während eines Sturmes werden. Ähnlich ergeht es auch Markisen, weil sie ebenso wie Sonnenschirme eine feste Konstruktion brauchen, um sie aufzuspannen, die dann bei starkem Wind keinen Spielraum bietet. In Gegenden, wo es häufig und ständig weht, sind deshalb andere Sonnenschutzanlagen mit höherer Windbeständigkeit gefragt. Welche das sind, können wir mit einem Wort beantworten:
Sonnensegel
Sonnensegel benötigen im Gegensatz zu Markisen und Sonnenschirmen kein Gestell oder eine feste Konstruktion. Sie können einfach mit Spannseilen an verschiedenen Punkten in der Umgebung befestigt werden, z. B. an Hauswänden, Bäumen, Pfosten oder auch einfach im Boden. Durch die unterschiedliche Höhe der Fixierungspunkte erhält das Sonnensegel eine interessante Neigung und grazile Form, die seinen schwebenden und luftigen Charakter betonen. Um ein Sonnensegel besonders windstabil zu montieren, sollte man zunächst ein Segeltuch wählen, das winddurchlässig ist. Dazu eignen sich solche Stoffe mit Gitter- oder Netzstruktur. Weiterhin sollte man zur Befestigung elastische Spannseile verwenden, die dem Tuch die nötige Spannung verleihen und bei Wind nachgiebig genug sind, damit das Tuch oder die Ösen nicht reißen. Ein weiterer Vorteil der Sonnensegel gegenüber Sonnenschirmen ist, dass hier keine Halterungen oder Pfosten die Bewegungsfreiheit einschränken, nur falls Spannseile im Boden verankert werden, sollten diese sichtbar gekennzeichnet sein, um nicht zur Stolperfalle zu werden.
